Ein Pferd an Transport gewöhnen

Trailer Trained Horse

Transportanhänger können einem Pferd Angst machen, wenn es an das Verladen nicht gewöhnt ist. Alles, was einem Pferd als potentiell gefährlich vorkommt, löst seinen Fluchtreflex aus. Es liegt nicht nur in der Natur von Pferden, vor Angreifern wegzulaufen, sondern sich möglichst nicht in die Enge treiben zu lassen. Und ein geschlossener Hänger bietet nun mal keine Fluchtmöglichkeit. Außerdem ist es dunkel darin, der Untergrund ist ungewohnt, durch das Gewicht des Pferdes schaukelt der Hänger. Alles in allem ist das eine Situation, die dem Pferd Angst machen kann.

Pferde, die ihren Halter respektieren und ihm vertrauen, haben weniger Probleme mit dem Verladen. Trotzdem ist es ein Gewöhnungsprozess. Den Respekt und das Vertrauen des Pferdes erwirbt der Halter im Lauf der alles entscheidenden Grundlagenarbeit durch seine Führungskompetenz. Ebenso wie manche Pferde die Grundlagen schneller lernen als andere, ist es mit der Verladung genauso.

Erwarten Sie nicht, dass das Pferd sich am ersten Tag oder gar beim ersten Versuch verladen lässt. Gehen Sie nur so weit, wie das Pferd es sich gefallen lässt, und nehmen Sie den Druck zurück, wenn das Pferd sich ein wenig beruhigt hat. Wiederholen Sie das wieder und wieder, und das Pferd kommt dem Ziel, der Verladung, immer näher. Freundlichkeit und Geduld sind hier gefragt. Es geht darum, dass das Pferd sich im Trailer sicher fühlt.

Tipps für die Gewöhnung an die Verladung

  1. Parken Sie den Hänger in einem Bereich, den das Pferd oft aufsucht, oder zumindest in Sichtweite, damit sich das Pferd an die Nähe des Hängers gewöhnt.
  2. Obwohl das nicht von allen Trainern empfohlen wird, kann folgende Methode funktionieren: legen Sie etwas Heu vor den Trailer und später ins Innere.
  3. Stabilisieren Sie den Hänger mit Bremsklötzen und stützen Sie die Rampe ab, soweit möglich, um die Bewegungen zu verringern.
  4. Bringen Sie vertraute Gerüche in den Hänger, wie Streu aus der Box.
  5. Ermöglichen Sie dem Pferd, der Verladung eines geübten Artgenossen zuzuschauen. Wenn der Trailer genug Platz bietet, verladen Sie den Kollegen zuerst, bevor Sie es mit dem untrainierten Tier versuchen.
  6. Besonders zu Anfang sollten Sie für so viel Licht wie möglich im Hänger sorgen, entweder durch entsprechende Platzierung, Öffnen der Fenster, oder Kunstlicht.
  7. 7. Suchen Sie zum Üben eine Zeit, wenn Sie nicht in Eile sind. Wenn Sie selbst nervös werden, atmen Sie tief durch. Je mehr Sie versuchen, das Pferd zu drängen, umso länger wird das Verladetraining dauern.

Trotz unser besten Bemühungen, Geduld und Bereitschaft, über eine längere Zeit zu üben, werden manche Pferde störrisch bleiben. Eine Futterergänzung, die das Pferd beruhigt, aber nicht sediert, kann den Druck nehmen und das Training leichter machen. Wählen Sie eine, die Tryptophan, Thiamin und Magnesium enthält. Diese Nährstoffe haben das Potential, Pferde zu beruhigen und sie zugleich wach und aufmerksam zu halten

Unsere Empfehlung für eine beruhigende Futterergänzung: Compose® 2x

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Beruhigende Futterergänzungen sind sicherer für das Pferd als manche pflanzlichen Mittel oder Tranquilizer. Ein sediertes Pferd ist potentiell gefährlich. Ein Pferd, das mittels Drogen ruhiggestellt wurde, kann plötzlich aufschrecken und sich und die Person, die es führt, und in der Nähe stehende Personen verletzen. Sedierte Pferde können auch leicht die Balance verlieren und stürzen.

Auch wenn das kein Ersatz für richtiges Training ist, kann die Gabe von Compose® 2x dem Pferd helfen, sich so weit zu entspannen, dass es das Training gelassener über sich ergehen lässt.

H. Scott Gravlee, DVM, CNS 
Fachberater für Pferdeernährung
Life Data Labs, Inc.