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Fallbeispiele

Behandlungsverlauf eines Pferdes mit Strahlkrebs

Behandlungsverlauf eines Pferdes mit Strahlkrebs

Frau Dr. med vet I.Schweikardt

Hufkrebs

Hufkrebs

Hufkrebs

Hufkrebs

Hufkrebs

Hufkrebs

Hufkrebs

Hufkrebs

Hufkrebs

Hufkrebs

 

Hufkrebs, Krankheitsgeschichte

Der Strahlkrebs stellt eine Entartung der hornproduzierenden Zellen im Strahl und selten auch im Saumsegment dar. In höchst seltenen Fällen kann auch das Horn der Kastanie betroffen sein. Das von diesem Zellen produzierte Horn ist weich, schmierig und zerfällt sehr rasch.

Typisch ist eine hypertrophische, schmierige, weichkäseartige und stinkende Hornmasse am Strahl. Vom Strahlhorn breitet sich der Hufkrebs aber auch weiter auf die Sohle und sogar auf die Wand aus. Bei Mikrobiologischen Untersuchungen werden meistens gram negative anaerobe Bakterien gefunden. In Folge des schlechten Horns kann es zu Verletzungen und Infektionen der darunter liegenden Strukturen kommen.
Die Ursache des Strahlkrebses ist Unklar. Man nimmt an, das in manchen fällen eine lang bestehende Strahlfäule zu einer Entartung der Zellen führen kann. Auch kann man beobachten das der Strahlkrebs bei bestimmten Pferderassen (Kaltblut, Kaltblutmixe, Schwere Warmbluttypen) gehäuft vorkommen. Besonders häufig sind Pferde in schlechter Haltung mit feuchten und warmen Ställen und urindurchtränkter Einstreu betroffen. Hinterhufe sind häufiger betroffen als Vorderhufe. Es kann ein einzelner aber auch mehrere Hufe betroffen sein.

 


Therapie

Die Behandlung des Strahlkrebses ist sehr schwierig und benötigt viel zeit und führt nicht immer zur vollständigen Heilung. Der auf den Bildern gezeigte 12 Jährige Warmblutwallach wurde vor dem Krebsbefall als Therapiepferd für Behinderte Kinder eingesetzt. Er lebte in einer Gruppenoffenstallhaltung, wobei sich die Fütterung auf eine reine Hafer (Kraftfutter) Fütterung beschränkte. Heu stand zur ständigen Verfügung. Der Auslauf sowie Stall wurde täglich abgemistet und gesäubert.

 

 

Die Futterumstellung

Die Futterumstellung begann langsam am Tag der Ankunft des Pferdes. Das Pferd wurde von reiner Haferfütterung ( 3kg am Tag )auf ein Müsli( Höveler 1,5 kg am Tag) umgestellt und es wurde Paralel langsam mit Farrier’s Formular begonnen. Die Fütterung wurde langsam innerhalb von vierzehn Tagen gesteigert so das das Tier auf 1,5 Becher pro Tag kam.

 

 
Der Hufkrebs galt als unheilbar

Das Tier kam als austherapiert und mit nicht mehr heilbarem Hufkrebs im Sommer 2006 zu uns. Bei der Aufnahme zeigte das Pferd eine starke Zehenengstellung vorne. Dieses hatte zur Folge das sich die Ballen nach oben verschoben hatten, der Betroffene von Strahlkrebs zerfressene Huf zeigte Veränderungen an dem Strahl an der Eckstrebe und der Seitenwand. Diese Seitenwand wies eine Hornkluft mit einer deutlichen Veränderung der Lamellenschicht auf. Da das Pferd zum Zeitpunkt beschlagen war, wurden die Eisen in der Ersten Behandlung entfernt. Dieses ist Wichtig, um den Hufmechanismus so gut wie möglich zu aktivieren. Die meisten Schmiede arbeiten mit Deckeleisen, da es zu starken Nachblutungen kommen kann dieses Eisen bringen mehr Druck auf die Sohle. Wir arbeiten in den meisten fällen wenn es Irgendwie möglich ist ohne Deckeleisen, nur mit Verbänden die täglich gewechselt werden . Alle Hufe wurden ausgeschnitten und in einem Vierwochenabstand so gut wie möglich korrigiert. Das Betroffene Bein wurde unter lokalanästhetikum (da Behandlung sehr schmerzhaft) wie folgt behandelt:

 

 
Die erste Operation

Das Rechte Bein wurde oberhalb des Fesselgelenkes abgebunden, da eine Krebsbehandlung sehr Blutig ist. Im ersten Schritt wurden die Hornveränderungen am Strahl, an den Eckstreben und der Seitenwand, bis in die Tiefe weggeschnitten. Es folgten 4 weitere Behandlungen im Abstand von Vier Wochen wobei immer weiter in die Tiefe zum gesunden Horn geschnitten wurde.

 


Die zweite Operation

Bei der 2. OP wurde fast die ganze Seitenwand entfernt.Da sich die Zellveränderung deutlich in der Seiten wand abzeichnete.

 

 
Weiterbehandlung mit Medikamenten

Es folgte ein täglicher Verbandswechsel unter möglichst Sterielen Bedingungen. Das spülen mit Jodoformether und das anschließende Behandeln mit Hufkrebspulver an den betroffenen stellen inkl. Spezialwatte (Liegasano) ist neben der richtigen Fütterung das A und O bei den Behandlungen. Das Pferd bekam nach den oben genannten OP’s eine sechs Tage Antibiotika Kur und nach bedarf Schmerzmittel.

 

 

Schnelle Verbesserung der Hufqualität

 


Gesunder Huf im Oktober 2006

Das Pferd wurde im Oktober 2006 gesund und als geheilt entlassen. Zur weiteren Verbesserung der Hornqualität haben wir den Besitzern empfohlen Farrier’s Formular ein Jahr lang in der angegebenen Fütterungsempfehlung zu füttern und anschließend auf die Hälfte zu reduzieren, um einen möglichen Rückfall zu verhindern.

Hufkrebs

Hufkrebs

Hufkrebs

Hufkrebs

Hufkrebs

Hufkrebs

Hufkrebs

Hufkrebs

Hufkrebs

Hufkrebs

 

Hufkrebs, Krankheitsgeschichte

Der Strahlkrebs stellt eine Entartung der hornproduzierenden Zellen im Strahl und selten auch im Saumsegment dar. In höchst seltenen Fällen kann auch das Horn der Kastanie betroffen sein. Das von diesem Zellen produzierte Horn ist weich, schmierig und zerfällt sehr rasch.

Typisch ist eine hypertrophische, schmierige, weichkäseartige und stinkende Hornmasse am Strahl. Vom Strahlhorn breitet sich der Hufkrebs aber auch weiter auf die Sohle und sogar auf die Wand aus. Bei Mikrobiologischen Untersuchungen werden meistens gram negative anaerobe Bakterien gefunden. In Folge des schlechten Horns kann es zu Verletzungen und Infektionen der darunter liegenden Strukturen kommen.
Die Ursache des Strahlkrebses ist Unklar. Man nimmt an, das in manchen fällen eine lang bestehende Strahlfäule zu einer Entartung der Zellen führen kann. Auch kann man beobachten das der Strahlkrebs bei bestimmten Pferderassen (Kaltblut, Kaltblutmixe, Schwere Warmbluttypen) gehäuft vorkommen. Besonders häufig sind Pferde in schlechter Haltung mit feuchten und warmen Ställen und urindurchtränkter Einstreu betroffen. Hinterhufe sind häufiger betroffen als Vorderhufe. Es kann ein einzelner aber auch mehrere Hufe betroffen sein.

 

 

 

 

 

 


Therapie

Die Behandlung des Strahlkrebses ist sehr schwierig und benötigt viel zeit und führt nicht immer zur vollständigen Heilung. Der auf den Bildern gezeigte 12 Jährige Warmblutwallach wurde vor dem Krebsbefall als Therapiepferd für Behinderte Kinder eingesetzt. Er lebte in einer Gruppenoffenstallhaltung, wobei sich die Fütterung auf eine reine Hafer (Kraftfutter) Fütterung beschränkte. Heu stand zur ständigen Verfügung. Der Auslauf sowie Stall wurde täglich abgemistet und gesäubert.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Futterumstellung

Die Futterumstellung begann langsam am Tag der Ankunft des Pferdes. Das Pferd wurde von reiner Haferfütterung ( 3kg am Tag )auf ein Müsli( Höveler 1,5 kg am Tag) umgestellt und es wurde Paralel langsam mit Farrier’s Formular begonnen. Die Fütterung wurde langsam innerhalb von vierzehn Tagen gesteigert so das das Tier auf 1,5 Becher pro Tag kam.

 

 

 

 

 

 

 


Der Hufkrebs galt als unheilbar

Das Tier kam als austherapiert und mit nicht mehr heilbarem Hufkrebs im Sommer 2006 zu uns. Bei der Aufnahme zeigte das Pferd eine starke Zehenengstellung vorne. Dieses hatte zur Folge das sich die Ballen nach oben verschoben hatten, der Betroffene von Strahlkrebs zerfressene Huf zeigte Veränderungen an dem Strahl an der Eckstrebe und der Seitenwand. Diese Seitenwand wies eine Hornkluft mit einer deutlichen Veränderung der Lamellenschicht auf. Da das Pferd zum Zeitpunkt beschlagen war, wurden die Eisen in der Ersten Behandlung entfernt. Dieses ist Wichtig, um den Hufmechanismus so gut wie möglich zu aktivieren. Die meisten Schmiede arbeiten mit Deckeleisen, da es zu starken Nachblutungen kommen kann dieses Eisen bringen mehr Druck auf die Sohle. Wir arbeiten in den meisten fällen wenn es Irgendwie möglich ist ohne Deckeleisen, nur mit Verbänden die täglich gewechselt werden . Alle Hufe wurden ausgeschnitten und in einem Vierwochenabstand so gut wie möglich korrigiert. Das Betroffene Bein wurde unter lokalanästhetikum (da Behandlung sehr schmerzhaft) wie folgt behandelt:

 

 

 

 

 

 

 


Die erste Operation

Das Rechte Bein wurde oberhalb des Fesselgelenkes abgebunden, da eine Krebsbehandlung sehr Blutig ist. Im ersten Schritt wurden die Hornveränderungen am Strahl, an den Eckstreben und der Seitenwand, bis in die Tiefe weggeschnitten. Es folgten 4 weitere Behandlungen im Abstand von Vier Wochen wobei immer weiter in die Tiefe zum gesunden Horn geschnitten wurde.

 

 

 

 


Die zweite Operation

Bei der 2. OP wurde fast die ganze Seitenwand entfernt.Da sich die Zellveränderung deutlich in der Seiten wand abzeichnete.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Weiterbehandlung mit Medikamenten

Es folgte ein täglicher Verbandswechsel unter möglichst Sterielen Bedingungen. Das spülen mit Jodoformether und das anschließende Behandeln mit Hufkrebspulver an den betroffenen stellen inkl. Spezialwatte (Liegasano) ist neben der richtigen Fütterung das A und O bei den Behandlungen. Das Pferd bekam nach den oben genannten OP’s eine sechs Tage Antibiotika Kur und nach bedarf Schmerzmittel.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schnelle Verbesserung der Hufqualität

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Gesunder Huf im Oktober 2006

Das Pferd wurde im Oktober 2006 gesund und als geheilt entlassen. Zur weiteren Verbesserung der Hornqualität haben wir den Besitzern empfohlen Farrier’s Formular ein Jahr lang in der angegebenen Fütterungsempfehlung zu füttern und anschließend auf die Hälfte zu reduzieren, um einen möglichen Rückfall zu verhindern.

 

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