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Gesunde Hufe durch richtige Ernährung

Verwenden Sie keine kombinierten Salz- und Mineral-Lecksteine
Der Salzbedarf über den stoffwechselbedingten Grundbedarf hinaus hängt fast ausschließlich vom Grad des Schwitzens ab. Der Bedarf an Spurenelementen ist stoffwechselbedingt und weitgehend unabhängig vom Training und der Umgebungstemperatur. Werden Salz und Spurenelemente in einem Produkt verabreicht, nehmen Pferde zwangsläufig Spurenelemente entsprechend dem Salzbedarf auf. Dies kann gefährlich sein, da Spurenelemente nicht leicht ausgeschieden werden, sondern sich in toxischen Mengen im Körper des Pferdes anreichern können.

Füttern Sie hochwertiges Heu, ein einziges, ausgewogenes Zusatzfutter und Getreide nach Bedarf. Damit sollten die meisten Pferde genug Spurenelemente bekommen. Für den Salzbedarf geben Sie loses Salz. Salzlecksteine wurden für die raue Zunge von Rindern entwickelt. Pferde mit ihrer wesentlich glatteren Zunge können durch Lecken nicht genug Salz vom Block lösen. Es kann daher durchaus vorkommen, dass Pferde mit Salzmangel ganze Salzstücke abbeißen und verschlucken, übermäßig Durst bekommen, zu viel Harn produzieren und damit ihren Hufen schaden.

Füttern Sie keine Kleie bei Hufprobleme
Weizen-, Reis-, Hafer- und andere Kleie enthält Phytat, das einen hohen Phosphorgehalt hat. Phosphor hemmt die Aufnahme von Kalzium im Dünndarm und verursacht ständigen Kalziummangel, der wiederum der Gesundheit der Hufe schadet. Zur Verbesserung der Kotkonsistenz füttern Sie statt Kleie eingeweichte Zuckerrübenschnitzel. Zur Vorbeugung gegen Sandkoliken, so belegen zahlreiche Studien, ist Kleie nicht wirksam. Der Einsatz von Psyllium (Wegerich) ist die bessere Lösung.

Biotin allein reicht nicht aus, um schlechtes Horn zu verbessern
Biotin ist lediglich einer von vielen Nährstoffen, die das erwachsene Pferd benötigt. Im Allgemeinen scheint das erwachsene Pferd kein zusätzliches Biotin in der Nahrung zu benötigen, außer in Stress-Situationen (intensives Training, Reisen), wenn es lange in der Box steht oder bei schlechter Ernährung. Sogar unter solchen Umständen kommt ein Biotinmangel verhältnismäßig selten vor und geht oft mit anderen Mangelerscheinungen einher.

Biotinergänzungen
Bei Pferden, die auf reine Biotinergänzungen ansprechen, d.h. etwa 5 % der Pferde mit schlechter Hufqualität, sind unter dem Mikroskop große Löcher in der äußeren Schicht der Hornwand zu sehen, die inneren Schichten sind nicht betroffen. Jedoch zeigen unsere neuesten Forschungsaktivitäten, dass eine erhöhte Menge von Biotin eine positive Wirkung auf die Hufe im Falle von Hufrehe hat.

Die Aminosäuren Methionin, Prolin, Glycin und Glutamin
…gehören zu den wichtigen Bausteinen für gesundes Bindegewebe oder Kollagen. Kupfer und Vitamin C sind wichtige Katalysatoren bei der Bildung von festem, gesundem Hufhorn. Diese Stoffe sollten im Futter vorhanden sein oder als Ergänzung verabreicht werden.

Essenzielle Fettsäuren
…sind für ein gesundes und glänzendes Haarkleid und für den Feuchtigkeitshaushalt und die Elastizität der Hufstruktur notwendig. Diese Fettsäuren bekommt Ihr Pferd durch Getreide, kaltgepresste Öle aus Getreide, gekochte ganze Sojabohnen oder durch Lecithin aus gekochten Keimen und Futterzusätzen.

Gesunde Hufe brauchen Zink, um einem Keratin-Mangel vorzubeugen
Keratin bildet die festen, äußeren Schichten der Hufe und der Haut. Bei unzureichender Keratinbildung bleibt daher der Huf weich und anfällig gegenüber Verletzungen. Der Bedarf an Zink kann über das Futter oder Futterzusätze gedeckt werden.

Selen…
Einige Pferdehalter meinen, dass Selen die Gesundheit der Hufe fördert. Diese Aussage konnte jedoch bislang von keiner Studie bestätigt werden. Ganz im Gegenteil: Zu viel Selen führt zu einem übertriebenen Wachstum von Hufhorn schlechter Qualität und kann zu einer schweren Vergiftung führen. Weil Selenmangel zu Muskelproblemen führt, sollte Selen nur unter Aufsicht eines Tierarztes zugefüttert werden und der Selenwert durch Blutuntersuchungen überwacht werden.

Ältere Pferde haben oft Probleme beim Kauen

…und ihr Organismus nimmt die Nährstoffe nicht richtig auf. Sie brauchen besondere Zuwendung. Empfehlenswert für einen fast zahnlosen Senior ist pelletiertes Heu und/oder gedämpfte Haferflocken. Behalten Sie ihn entsprechend seinem Gesundheitszustand im Training. Die regelmäßige Betreuung durch den Tierarzt und den Hufschmied wird immer wichtiger. Ältere Pferde haben oft auch Schilddrüsenprobleme, die ebenso zu schlechter Hufqualität und stumpfem Fell führen können.

Wenn Ihr Pferd die Nahrung nicht genügend kaut, nimmt es zu wenig Nährstoffe auf.Die Gründe für ungenügendes Kauen sind vielfältig. Der häufigste Grund ist, dass sich die Kauflächen der Backenzähne ungleichmäßig abnutzen und zu scharfen Spitzen werden. Sie können dies an Hand von unverdauten Getreidekörnern und Heuhalmen mit einer Länge von mehr als 0,6 cm im Pferdekot erkennen, ebenso wie an einem vermehrten Speichelfluss und ungewöhnlicher Überempfindlichkeit gegenüber dem Gebiss. Dies sind Anzeichen für schlecht funktionierende Zähne. Eine Zahnbehandlung durch den Tierarzt oder Pferdezahnarzt ist notwendig.


Pferde mit chronischer Hufrehe
…benötigen besondere Pflege: hochwertiges Wiesenheu, wenig bis gar kein Getreide (um das Gewicht zu halten), Wasser nach Belieben, Salz in „Selbstbedienung“ und ein ausgewogenes Zusatzfutter. In jedem Fall ist bei dieser Erkrankung der Tierarzt und der Hufschmied zu Rate zu ziehen.

„Problemlose Pferde“
…die ihr Gewicht fast nur mit Gras und Heu halten, können Hufrehe bekommen, wenn die Weide zu fett ist oder sie zu viel Getreide bekommen. Ein Mangel an Nährstoffen kann wiederum die Gesundheit der Haut beeinträchtigen und Schilddrüsenprobleme nach sich ziehen. Als Lösung bietet sich die schon oben erwähnte Ernährung an: Wiesenheu, wenig bis gar kein Getreide, Wasser nach Belieben, Salz in „Selbstbedienung“ und ein gutes Zusatzfutter, das Jod und L-Tyrosin enthält.

Geben Sie Ihrem Pferd nur ein einziges Ergänzungsfutter
…es sei denn Ihr Tierarzt empfiehlt Ihnen etwas anderes. Werden mehrere Futterzusätze kombiniert, so kann dies zu einer toxischen Anreicherung bestimmter Nährstoffe führen.
Wenn Ihr Pferd sichtbare Hufprobleme hat und Sie ein neues Ernährungsprogramm beginnen, sollten Sie nach 7 bis 10 Wochen eine positive Veränderung im Kronhornbereich feststellen können. Ist das nicht der Fall, wäre es ratsam, einen Ernährungsspezialisten zu konsultieren.

Rosetrail Stables

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dr. Frank

Verwenden Sie keine kombinierten Salz- und Mineral-Lecksteine
Der Salzbedarf über den stoffwechselbedingten Grundbedarf hinaus hängt fast ausschließlich vom Grad des Schwitzens ab. Der Bedarf an Spurenelementen ist stoffwechselbedingt und weitgehend unabhängig vom Training und der Umgebungstemperatur. Werden Salz und Spurenelemente in einem Produkt verabreicht, nehmen Pferde zwangsläufig Spurenelemente entsprechend dem Salzbedarf auf. Dies kann gefährlich sein, da Spurenelemente nicht leicht ausgeschieden werden, sondern sich in toxischen Mengen im Körper des Pferdes anreichern können.

Füttern Sie hochwertiges Heu, ein einziges, ausgewogenes Zusatzfutter und Getreide nach Bedarf. Damit sollten die meisten Pferde genug Spurenelemente bekommen. Für den Salzbedarf geben Sie loses Salz. Salzlecksteine wurden für die raue Zunge von Rindern entwickelt. Pferde mit ihrer wesentlich glatteren Zunge können durch Lecken nicht genug Salz vom Block lösen. Es kann daher durchaus vorkommen, dass Pferde mit Salzmangel ganze Salzstücke abbeißen und verschlucken, übermäßig Durst bekommen, zu viel Harn produzieren und damit ihren Hufen schaden.

 

Füttern Sie keine Kleie bei Hufprobleme
Weizen-, Reis-, Hafer- und andere Kleie enthält Phytat, das einen hohen Phosphorgehalt hat. Phosphor hemmt die Aufnahme von Kalzium im Dünndarm und verursacht ständigen Kalziummangel, der wiederum der Gesundheit der Hufe schadet. Zur Verbesserung der Kotkonsistenz füttern Sie statt Kleie eingeweichte Zuckerrübenschnitzel. Zur Vorbeugung gegen Sandkoliken, so belegen zahlreiche Studien, ist Kleie nicht wirksam. Der Einsatz von Psyllium (Wegerich) ist die bessere Lösung.

 

Biotin allein reicht nicht aus, um schlechtes Horn zu verbessern
Biotin ist lediglich einer von vielen Nährstoffen, die das erwachsene Pferd benötigt. Im Allgemeinen scheint das erwachsene Pferd kein zusätzliches Biotin in der Nahrung zu benötigen, außer in Stress-Situationen (intensives Training, Reisen), wenn es lange in der Box steht oder bei schlechter Ernährung. Sogar unter solchen Umständen kommt ein Biotinmangel verhältnismäßig selten vor und geht oft mit anderen Mangelerscheinungen einher.

 

Biotinergänzungen
Bei Pferden, die auf reine Biotinergänzungen ansprechen, d.h. etwa 5 % der Pferde mit schlechter Hufqualität, sind unter dem Mikroskop große Löcher in der äußeren Schicht der Hornwand zu sehen, die inneren Schichten sind nicht betroffen. Jedoch zeigen unsere neuesten Forschungsaktivitäten, dass eine erhöhte Menge von Biotin eine positive Wirkung auf die Hufe im Falle von Hufrehe hat.

 

Die Aminosäuren Methionin, Prolin, Glycin und Glutamin
…gehören zu den wichtigen Bausteinen für gesundes Bindegewebe oder Kollagen. Kupfer und Vitamin C sind wichtige Katalysatoren bei der Bildung von festem, gesundem Hufhorn. Diese Stoffe sollten im Futter vorhanden sein oder als Ergänzung verabreicht werden.

 

Essenzielle Fettsäuren
…sind für ein gesundes und glänzendes Haarkleid und für den Feuchtigkeitshaushalt und die Elastizität der Hufstruktur notwendig. Diese Fettsäuren bekommt Ihr Pferd durch Getreide, kaltgepresste Öle aus Getreide, gekochte ganze Sojabohnen oder durch Lecithin aus gekochten Keimen und Futterzusätzen.

Gesunde Hufe brauchen Zink, um einem Keratin-Mangel vorzubeugen
Keratin bildet die festen, äußeren Schichten der Hufe und der Haut. Bei unzureichender Keratinbildung bleibt daher der Huf weich und anfällig gegenüber Verletzungen. Der Bedarf an Zink kann über das Futter oder Futterzusätze gedeckt werden.

 

Selen…
Einige Pferdehalter meinen, dass Selen die Gesundheit der Hufe fördert. Diese Aussage konnte jedoch bislang von keiner Studie bestätigt werden. Ganz im Gegenteil: Zu viel Selen führt zu einem übertriebenen Wachstum von Hufhorn schlechter Qualität und kann zu einer schweren Vergiftung führen. Weil Selenmangel zu Muskelproblemen führt, sollte Selen nur unter Aufsicht eines Tierarztes zugefüttert werden und der Selenwert durch Blutuntersuchungen überwacht werden.

 

Ältere Pferde haben oft Probleme beim Kauen
…und ihr Organismus nimmt die Nährstoffe nicht richtig auf. Sie brauchen besondere Zuwendung. Empfehlenswert für einen fast zahnlosen Senior ist pelletiertes Heu und/oder gedämpfte Haferflocken. Behalten Sie ihn entsprechend seinem Gesundheitszustand im Training. Die regelmäßige Betreuung durch den Tierarzt und den Hufschmied wird immer wichtiger. Ältere Pferde haben oft auch Schilddrüsenprobleme, die ebenso zu schlechter Hufqualität und stumpfem Fell führen können.

Wenn Ihr Pferd die Nahrung nicht genügend kaut, nimmt es zu wenig Nährstoffe auf.Die Gründe für ungenügendes Kauen sind vielfältig. Der häufigste Grund ist, dass sich die Kauflächen der Backenzähne ungleichmäßig abnutzen und zu scharfen Spitzen werden. Sie können dies an Hand von unverdauten Getreidekörnern und Heuhalmen mit einer Länge von mehr als 0,6 cm im Pferdekot erkennen, ebenso wie an einem vermehrten Speichelfluss und ungewöhnlicher Überempfindlichkeit gegenüber dem Gebiss. Dies sind Anzeichen für schlecht funktionierende Zähne. Eine Zahnbehandlung durch den Tierarzt oder Pferdezahnarzt ist notwendig.

 

Pferde mit chronischer Hufrehe
…benötigen besondere Pflege: hochwertiges Wiesenheu, wenig bis gar kein Getreide (um das Gewicht zu halten), Wasser nach Belieben, Salz in „Selbstbedienung“ und ein ausgewogenes Zusatzfutter. In jedem Fall ist bei dieser Erkrankung der Tierarzt und der Hufschmied zu Rate zu ziehen.

 

„Problemlose Pferde“
…die ihr Gewicht fast nur mit Gras und Heu halten, können Hufrehe bekommen, wenn die Weide zu fett ist oder sie zu viel Getreide bekommen. Ein Mangel an Nährstoffen kann wiederum die Gesundheit der Haut beeinträchtigen und Schilddrüsenprobleme nach sich ziehen. Als Lösung bietet sich die schon oben erwähnte Ernährung an: Wiesenheu, wenig bis gar kein Getreide, Wasser nach Belieben, Salz in „Selbstbedienung“ und ein gutes Zusatzfutter, das Jod und L-Tyrosin enthält.

 

Geben Sie Ihrem Pferd nur ein einziges Ergänzungsfutter
…es sei denn Ihr Tierarzt empfiehlt Ihnen etwas anderes. Werden mehrere Futterzusätze kombiniert, so kann dies zu einer toxischen Anreicherung bestimmter Nährstoffe führen.
Wenn Ihr Pferd sichtbare Hufprobleme hat und Sie ein neues Ernährungsprogramm beginnen, sollten Sie nach 7 bis 10 Wochen eine positive Veränderung im Kronhornbereich feststellen können. Ist das nicht der Fall, wäre es ratsam, einen Ernährungsspezialisten zu konsultieren.

 

Wenn Sie zur Behandlung eines sichtbaren Hufproblems bei ihrem Pferd ein Ernährungsprogramm begonnen haben, sollte am Kronrand innerhalb von 8-10 Wochen eine Verbesserung sichtbar werden. Andernfalls sollten Sie unverzüglich ihr Ernährungsregime mit Unterstützung eines Spezialisten für Pferdeernährung überprüfen.

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